Streetview in einem kleinen Dorf in der Uckermark

Wieder sind 15 Windräder im Nachbardorf aufgebaut. Manche behaupten, es geht allein nur darum die Steuergelder für diese Anlagen abzugreifen. Die Anwohner*innen werden enteignet, so wird mit jedem neuen Windpark der Wert ihre Grundstücke reduziert. Zum Trost und als Ausgleichsmaßnahme für die neue Lärmbelästigung der Rotorblätter, bekommt das Dorf eine neue Festwiese. Touristen bleiben aus und fahren lieber dort hin, wo der Horizont noch nicht mit diesen mittelalterlichen Windmühlen überzogen ist. Wie hört das auf, wie wird es weiter gehen? Wer macht das nächste große Geschäft mit einem Windeignungsgebiet?

Wer weiß wie lange es den Kranich noch gibt, der majestätisch über die Felder fliegt?

 

 

 

Stammtisch Buntes Bündnis Prenzlau

Kurz notiert vom offenen Treffen des Bunten Bündnisses (sieben Teilnehmer*innen) am Fr. 3.11.17, Diskussion & Brainstorming zu folgenden Themen:

  • Wie geht es weiter nach der sogenannten “Flüchtlingswelle” mit den besorgten Bürger*innen?
  • Proaktive Beteiligung bei der geplanten Bürgerfragestunde in der Jacobikirche, Darstellung von Erfolgsgeschichten in der Integration
  • Erwerb eines Mieterführerschein für Flüchtlinge, für eine bessere Chance auf dem Wohnungsmarkt
  • Gründe weshalb das Projekt Fahrradselbsthilfewerkstatt erneut beendet wurde
  • Themenbeitrag über die Vorkommnisse der rechtsradikalen Szene in Angermünde
  • Diskussion, gute Beispiele wie Jugendarbeit in unserer Region funktionieren kann
  • nächstes Treffen finden am Fr. 1.12. 18:00h statt (für Details siehe Veranstaltungskalender)

 

Glyphosat-Verbot – Campact

Kanzlerin Merkel könnte noch schnell das wahrscheinlich krebserregende Glyphosat durchwinken, bevor die Grünen mit am Kabinettstisch sitzen. Schon am Mittwoch geht es in Brüssel um die Zukunft des Ackergiftes.

Stimmt Deutschland nicht mit Nein, landet Glyphosat für zehn weitere Jahre auf unseren Feldern. Dabei ist das Gutachten, mit dem die EU für die Zulassung wirbt, zu großen Teilen von Monsanto abgeschrieben.

Die Jamaika-Parteien könnten die Glyphosat-Zulassung verhindern. Gerade die Grünen müssen Merkel jetzt klarmachen: Eine Jamaika-Koalition gibt es nur mit einem Nein zu Glyphosat. Campact hat deshalb einen Eil-Appell gestartet – ich habe ihn gerade unterzeichnet. Bitte unterschreibe auch Du.

WHO warnt vor Unkrautvernichter von Monsanto & Co. EU entscheidet über Zulassung. Jetzt Appell für Verbot unterzeichnen!

Quelle: Glyphosat-Verbot – Campact

Bantam!

Liebe Bantamesinnen und Bantamesen!

ABSTIMMEN – Noch 4 Tage bis zum Finale!

Das 2000 m² Projekt möchte den Zukunftspreis gewinnen und ihr könnt dabei helfen.

Stimmt jetzt nochmal JEDEN TAG, gerne auch mit mehren elektronischen Geräten, bis zum 9.10.17 10 Uhr für die Zukunftsstiftung Landwirtschaft mit 2000 m² Weltacker für alle ab.

Momentan sind wir Platz 10 und die nachfolgenden Plätze haben auch nicht viel weniger Stimmen als wir. Wir schaffen es aber nur ins Finale, wenn wir unter den ersten zehn bleiben.

Sollten wir es dann am 9.10.17 ins Finale geschafft haben, könnt ihr einmalig mit eurer E-Mail-Adresse abstimmen. Das Finale startet am 9. Oktober 2017 um 10 Uhr und endet am 11. Oktober 2017 um 23:59:59 Uhr.

Bitte stimmt für uns ab. Vielen Dank für eure Unterstützung.

https://zukunftspreis.psd-bb.de/profile/zukunftsstiftung-landwirtschaft/

Lotta de Carlo und Gesine Schaumann

Unterstützt uns!

Jede Spende ist willkommen.

Das geht uns alle an! – Impfen muss freiwillig bleiben!

https://www.bundestag.de/parlament/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz/

Artikel 2

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

 

 

 

Angermünder Elle 2017

„Angermünder Elle 2017″

Auslobung des Preises für besondere Beiträge zur Entwicklung einer gewaltfreien, toleranten und weltoffenen Stadt Angermünde

Das Angermünder Bürgerbündnis für eine gewaltfreie, tolerante und weltoffene Stadt will Einzelpersonen und Gruppen würdigen und vorstellen, die in besonderer Weise dazu beigetragen haben, eine gewaltfreie, tolerante und weltoffene Stadt zu entwickeln.

Das Bürgerbündnis will Menschen ehren, unabhängig von weltanschaulichen, ideologischen, religiösen oder parteipolitischen Kriterien und unabhängig von ihrer sozialen und nationalen Zugehörigkeit.

Die „Angermünder Elle” symbolisiert Gerechtigkeit und Gleichheit. Sie setzt das Maß für Bürgersinn und Engagement, für Werte wie Gewaltfreiheit, Toleranz und Weltoffenheit. Die Schirmherrschaft über die „Angermünder Elle” haben der Präsident des Verfassungsgerichts des Landes Brandenburg, Herr Jes Möller, und der Bürgermeister von Angermünde, Herr Frederik Bewer, übernommen.

weiterlesenAngermünder Elle 2017

Storch Heinar in Angermünde

Storch Heinar in Angermünde

Ein Storch der besonderen Art landete vor einigen Tagen in Angermünde und einigen Ortsteilen. Der Storch trägt den Namen Heinar. Auch wenn seine Artgenossen schon im August  in die Wärme des Südens davon flogen, zog es ihn noch im September trotz des Herbstwetters in die Uckermark. Der Grund dafür ist die bevorstehende Bundestagswahl. Dieser Storch mischt sich ein! Und das bei jedem Wetter.

Auf 100 Plakaten verkündet er seit seiner Ankunft Tag und Nacht lautstark „Ich will Dich“. Die Kleidung und das Auftreten des Storches orientiert sich am „I want you“ des Onkel Sam auf alten amerikanischer Rekrutierungsplakaten. Doch Storch Heinar ruft nicht zur Armee. Er ruft zur Bundestagswahl am 24. September. Für ihn ist klar: Kein Wahlberechtigter sollte sein kostbares Wahlrecht, um das uns viele Menschen weltweit beneiden, ungenutzt lassen. Jede Stimme zählt!

weiterlesenStorch Heinar in Angermünde

Mahnwache auf dem Marktplatz in Brüssow

mahnwacheMahnwache der Rechten auf dem Marktplatz in Brüssow

Stell’ dir vor, es macht jemand eine Mahnwache und keine geht hin!

So muss es wohl gewesen sein. Obwohl diese Demonstration von der Stadtverordnetenversammlung abgelehnt wurde, präsentierte sich eine rechtsradikale PR-Gruppe in Brüssow. Sie rollte ein Transparent aus und schwenkte die Fahnen, die keiner mehr hier sehen möchte. Fünf Männer mit kahlgeschorenen Köpfen standen am Donnerstag um 15:00h eine Stunde lang mit grimmigen Gesichtern auf dem Marktplatz in Brüssow. Diese Vertreter von der noch nicht verbotenen Partei fanden keine Resonanz bei der ansässigen Bevölkerung. Einige Einwohner beobachteten aus sicherer Entfernung diese zweifelhafte “Performance”. Die Polizei fragte vorsorglich die zufällig vorbei- gekommenden Passanten, ob es sich hier um eine Gegenveranstaltung handele. Die Frage war wohl genauso abstrus wie die Mahnwache der Fahnenträger. Exakt nach einer Stunde rollte das rechte Promo-Team ihr dröges Propagandamaterial wieder ein und schon waren die brauen Flecken auf dem bunten Brüssower Marktplatz verschwunden.

Stoppt den Megastall – gerade in der Uckermark!

In Haßleben in der Uckermark soll eine riesige Schweinemastanlage mit 37.000 Tieren entstehen. Der Holländische Investor van Gennip möchte aus einer alten DDR-Mastanlage wieder eine Fleischfabrik machen. Dagegen wehrt sich die Bürgerinitiative “kontra Industrieschwein Haßleben” seit 13 Jahren erfolgreich. Einmal hatte der Investor sein Vorhaben mit zunächst 87.000 Schweinen bereits stoppen müssen. Gegen das derzeitige Vorhaben liegt eine Klage der Bürgerinitiative vor Gericht vor. Damit Umweltverbände und Bürgerinitiative weitere Schritte auch finanziell durchhalten können, sind sie auf Unterstützung angewiesen.

Bitte unterstützt den Widerstand gegen Haßleben mit einer Spende

Schweine gelten als intelligent und sind fühlende Wesen. In der modernen Massentierhaltung führen sie ein trauriges Dasein. Weil die bestehenden Haltungsbedingungen ihnen wesentliche Lebensbedürfnisse vorenthalten, verstoßen diese seit langem gegen geltende Tierschutznorm. Ein Rechtsgutachten im Auftrag von Greenpeace und ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu den Kastenständen haben dies jüngst noch einmal bekräftigt. Doch die Mühlen des Gesetzes mahlen langsam. Damit sich für das Leben der Schweine tatsächlich etwas ändert, braucht es politischen Druck: In Brandenburg kämpft das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg deshalb auf zwei Wegen gegen die traurigen Lebensumstände der Schweine:

Mit dem erfolgreichen Volksbegehren gegen Massentierhaltung hat das Bündnis einen Landestierschutzplan erwirkt. Mit diesem soll auch für die Schweinehaltung ein konkreter Maßnahmenplan erarbeitet werden, um z.B. das sogenannte Kupierverbot endlich durchzusetzen.

Mit der Kampagne “Stoppt den Megastall!” geht das Aktionsbündnis zusammen mit Umweltverbänden und Bürgerinitiativen juristisch direkt gegen die Genehmigung von Mastanlagen vor. Damit versuchen die Aktiven vor allem den Neubau oder eine Erweiterung zu verhindern.