Uckermark verkommt zum Industriepark! – Wer weiß wie lange es den Kranich noch gibt?

Rückkehrer erkennen ihre Heimat nicht mehr wieder. Was ist aus der Uckermark geworden? Überall neue Windräder, wo ist die Ruhe am Horizont, die ich so gerne bei einem Blick in die Ferne genießen durfte? Alles dreht sich und bewegt sich. Es wirkt bedrohlich auf mich, sagt Stefanie, die in der Uckermark aufgewachsen ist.

Die Windräder werden immer größer und rücken näher an unsere Dörfer heran. Erst wird der Abstand bewahrt um die Brutgebiete der Kraniche nicht zu stören, nun sind die Kraniche aber doch weg. Hätten wir besser mal die Kraniche vorher gefragt, ob sie damit einverstanden gewesen wären, solche Monsterpropeller in ihren Kinderstuben zu platzieren. Das ewige brummen der Generatoren, der Schlagschatten und die nächtliche Rotlichtbestrahlung haben sie vertrieben. Nun sind die Menschen dran. Nein, es ist keine optische Täuschung, wenn plötzlich ein Windrad näher rückt. Die Mindestabstände für kleinere Anlagen gelten einfach auch für die ersetzten Monsterwindräder.

Und dann sind da noch diese unendlich vielen Tankwagen mit Gülle. Das ganze Jahr von Bandelow nach Prenzlau fahren 40Tonnen- Gülle-Transporter, mehrmals täglich. Die Frage stellt sich hier: “Woher kommen diese riesigen Mengen an Gülle?” Jüngst erklärte ein Insider, dass die Gülle aus Holland importiert wird und über die Dörfer in die Biogasanlage nach Prenzlau gefahren wird. Ein lukratives Geschäftsmodell  der Firma UCKERGÜÜLL?

Es könnte der Eindruck entstehen, dass es eigentlich nur noch der Mensch ist, der in dem Industriegebiet Uckermark stört.

Weitere Infos zum Thema WKA:
http://www.propellerland-brandenburg.de/
http://www.vi-rettet-brandenburg.de