LETSgo der Ucker-Coin ist da!

LETSgo – Local Exchange Trading System

Das Uckermark-Social-Network erweitert das Serviceangebot um ein Lokales Handels- und Tauschsystem “LETSgo”. Jede/r Nutzer*in hat nun ein Konto, mit dem Waren und Dienstleistungen (z.B. Gemüse, Gartenarbeit, Nachhilfestunden, Massage oder Hilfe bei IT-Dienstleistungen) verrechnet werden können. Der Wert des Ucker-Coins orientiert sich an der Landeswährung, kann aber nicht 1:1 eingetauscht werden.

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Gülle-Ausbringung bei Dauerfrost u. Verstoß gegen Sonntagsfahrverbot

Seit Tagen herrscht Dauerfrost im Bereich von -3 bis -12 Grad und das Ausbringen von Gülle ist gemäß der Düngeverordnung deshalb verboten. Puuhh.. es stinkt uns gewaltig! Ab Freitagabend lässt man lieber das Fenster im Dorf geschlossen. Trotz tiefem Bodenfrost wird Gülle ausgebracht! Die Ausscheidungen von über ca. 5.500 Rinder ist eine Herausforderung und wenn die Speicher voll sind, muss es raus aufs Land. Aber bitte nicht, wenn die Böden steinhart gefroren sind. Die Gülle bleibt so an der Oberfläche, stinkt zum Himmel (Feinstaub) und bei Niederschlägen wird sie in die nahe gelegenen Oberflächengewässer gespült.

Gülleausbringung bei Bodenfrost am Sonntag 18. März 2018

Seit Freitag donnern hochglanzpoliert rote Gülletransporter eines Fuhrunternehmers aus Osnabrück im Takt von 30 min. die Dorfstraße auf und ab. Sonntags herrscht Fahrverbot für LKW ab 7,5 t und es gibt für Gülletransporte keine Ausnahmegenehmigung. Die schweren Tanklastwagen fahren ab 5:30h auch am Sonntag Gülle von einem  Agrarunternehmen in Dedelow auf ein Flurstück zwischen Schönwerder und Bandelow (eine mit Entwässerungsgräben durchzogene Fläche mit Anschluss an den nicht weit entfernten Bach Ucker).

Derzeit findet eine amtliche Überprüfung statt, ob ein Verstoß gegen die Düngerverordnung und des Fahrverbots vorliegt. Ein beauftragter Fahrer wurde direkt von der Polizei Uckermark am Sonntag vor Ort angesprochen. Ab ca. 16:30h wurden danach die Gülletransporte eingestellt.

Am folgenden Tag, Montag 19. März ab ca. 5:30h wurden die Gülletransporte fortgesetzt.

Melden könnt Ihr solche Verstöße direkt an das Dezernat für Bauen, Bildung, Landwirtschaft, Umwelt und Kreisentwicklung.

Weitere Informationen und ein Interview zum Thema:

Gleichgültig ob Acker oder Wiese: auf schneebedeckten und/oder gefrorenen Böden darf nach den Vorschriften der Düngeverordnung keine Gülle ausgebracht werden. Missachten Landwirte das Verbot, machen sie sich strafbar.

Quelle: Düngeverordnung: Verboten: Gülle-Ausbringung bei Schnee und Frost | Nachrichten | BR.de

Keine Privilegierung der Windkraft

Liebe Uckermärker, liebe Landschafts- und Naturschützer, es wurde eine wichtige Bundes-Petition gestartet. Bitte helft mit, leitet den Aufruf an Eure Bekannten, Verwanden, Vereine, Parteien und vergesst nicht Eure Ehepartner.

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2017/_10/_04/Petition_74043.mitzeichnen.html

Achtung: Petition läuft nur einen Monat – bis 26.03.2018!!!

Mitzeichnen der Petition 74043

Raumordnung und Bauplanung – Abschaffung der bauplanerischen Privilegierung von Windkraftanlagen vom 04.10.2017

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge die Abschaffung der bauplanerischen Privilegierung von Windkraftanlagen (WKA) nach § 35 BauGB beschließen.

Begründung

Auf Grund der Privilegierung für den Bau von WKA (Windkraftanlage) nach § 35 BauGB hat jeder Bauherr in dieser Sache grundsätzlich erst einmal das „Recht“ eine Windkraftanlage zu bauen/errichten und zwar vor allen anderen Dingen, also privilegiert. Der Bau im ländlichen Raum, der ja eigentlich der Landwirtschaft vorbehalten ist wird damit zum Gewerbegebiet für den Windkraftausbau. Das Prüfungs- und Genehmigungsverfahren ist minimalistisch und eben durch das „Recht zum Bau“ schon vorweggenommen, es ist so gut wie gar nicht anfechtbar und mittlerweile stark standardisiert, es gibt dafür ein sogenanntes „vereinfachtes Verfahren“. Die Privilegierung für den Bau von WKA nach § 35 BauGB muss abgeschafft werden, damit dieser dann auch wie jeder andere „Bau“, wie jedes andere Industriegewerk eingereicht, geprüft, genehmigt und gebaut werden kann.Die beiden genannten „Abschaffungen“ gehören unmittelbar zusammen, denn die Windenergie mit hohem Tempo und Subventionen voranzutreiben, wenn der produzierte Strom nicht genutzt/abgenommen werden kann und dennoch bezahlt wird ist widersinnig und eine marktwirtschaftliche Wende in der Energiepolitik wäre ökologischer und ökonomischer. Dem Bäcker zahlt ja auch niemand die Brötchen, die er nicht verkaufen kann. Die Bürgerenergie neigt sich dem Ende zu, schon heute ist erkennbar, dass sich dahinter oft Konzerne verbergen. Es kann nicht im Sinne des Verbrauchers und wohl auch nicht im Sinne der Politik sein, dass sich Windkraftanlagenbetreiber, die oft auch die Planer sind oder eben gleich Konzerne unter dem Deckmantel der Energiewende die Taschen vollstopfen, indem diese die Subventionen kassieren. Der Stromkunde, der Bürger zahlt die Zeche und finanziert der Windbranche so sichere Kredite und schwarze Zahlen, das ist kein marktwirtschaftlicher Wettbewerb. Die Akzeptanz der Bevölkerung für den Bau von WKA wäre sicherlich größer, wenn dieser Energiewende-orientiert, nicht Windkraftbranchen-orientiert abliefe.

 

Lebendige Orte.

orte im barnim und uckermark

Eine Reise durch Barnim und Uckermark

Wir alle wissen, auf dem Land braucht es Orte der Begegnung, um sozialen Zusammenhalt zu ermöglichen! Das vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, der Amadeu Antonio Stiftung und der Bürgerstiftung Barnim Uckermark gemeinsam erstellte Magazin portraitiert über 50 Initiativen, Netzwerke und Personen aus den Landkreisen Uckermark und Barnim. Sie alle engagieren sich für demokratische Kultur in ihrer Region, beleben ihren Ort durch Angebote und bringen Menschen dort zusammen, wo öffentliche Treffpunkte rar geworden sind.

hier und jetzt
Wenn sich jemand ein bisschen entspannt, während er hier seinen Kaffee trinkt, dann macht das die Welt auch ein bisschen besser! (Sabine Helmer)

Das Magazin wird dieser Tage über die regionalen Anzeigenblätter (Blickpunkt und Märkischer Sonntag) flächendeckend an die Haushalte der Landkreise verteilt und macht so öffentlichkeitswirksam die Bedeutung und Vielfalt von Engagierten vor Ort für alle sichtbar. Kurze Themenblöcke widmen sich in Reportagen, Interviews und Fachtexten aktuellen politischen Themen der Region. Es lohnt sich! Und nach dem Lesen kommt das Reisen … Besucht doch diese Projekte und Initiativen vor Ort.

Natürlich gibt es noch viel mehr Projekte und Initiativen, die es zu kennen lohnt, die aber nicht mehr in das Magazin passten. Diese können auf dem Portal www.laendlicher-raum.info veröffentlicht werden.

Wer es nicht abwarten kann oder keinen Briefkasten hat -Download der Broschüre: http://www.laendlicher-raum.info/material-und-links/lebendige-orte-barnim-uckermark/ oder einfach hier lesen.

bbe_reisebuch_kleiner

Streetview in einem kleinen Dorf in der Uckermark

Wieder sind 15 Windräder im Nachbardorf aufgebaut. Manche behaupten, es geht allein nur darum die Steuergelder für diese Anlagen abzugreifen. Die Anwohner*innen werden enteignet, so wird mit jedem neuen Windpark der Wert ihre Grundstücke reduziert. Zum Trost und als Ausgleichsmaßnahme für die neue Lärmbelästigung der Rotorblätter, bekommt das Dorf eine neue Festwiese. Touristen bleiben aus und fahren lieber dort hin, wo der Horizont noch nicht mit diesen mittelalterlichen Windmühlen überzogen ist. Wie hört das auf, wie wird es weiter gehen? Wer macht das nächste große Geschäft mit einem Windeignungsgebiet?

Wer weiß wie lange es den Kranich noch gibt, der majestätisch über die Felder fliegt?

 

 

 

Juli Zeh – Unterleuten | btb

Willkommen in Unterleuten!

Wer nur einen flüchtigen Blick auf das Dorf in Brandenburg wirft, ist bezaubert von den altertümlichen Namen der Nachbargemeinden, von den schrulligen Originalen, die den Ort nach der Wende prägen, von der unberührten Natur mit den seltenen Vogelarten. Doch hinter den Fassaden der kleinen Häuser brechen alte Streitigkeiten wieder auf. Und obwohl niemand etwas Böses will, geschieht Schreckliches.

Quelle: Juli Zeh – Unterleuten | btb

20.01. Demo in Berlin: Wir haben es satt!

 

Demonstration

Auftakt
Sa., 20. Januar 2018, 11 Uhr
Hauptbahnhof Berlin / Washington-Platz

Demonstration zur 
Int. Agrarministerkonferenz

Abschluss
Brandenburger Tor

Der Agrarindustrie die Stirn bieten!

Vier weitere verschenkte Jahre in der Agrarpolitik? Das können wir uns nicht leisten. Dringender denn je brauchen wir eine bäuerliche, ökologischere Landwirtschaft und gesundes Essen für alle! Doch wer etwas verändern will, legt sich mit der mächtigen Agrarlobby an. Deswegen müssen wir – die kraftvolle, bunte, lautstarke Bewegung auf der Straße – den Konzernen die Stirn bieten und die neue Regierung in die Pflicht nehmen.

Am 20. Januar treffen sich LandwirtschaftsministerInnen aus der ganzen Welt in Berlin. Als Gastgeberin der Agrarministerkonferenz steht die Bundesregierung dann im Licht der Weltöffentlichkeit. Der perfekte Moment für uns! Während sie drinnen über unser Essen und unsere Landwirtschaft entscheiden wollen, schlagen wir draußen Alarm für die globale Agrar- und Ernährungswende und für gerechten Handel!

Quelle: 20.01. Demo in Berlin: Wir haben es satt!

Eure seelenvollen Angebote in Brandenburg

Hallo liebe Redakteur*innen und Unterstützer*innen der Projektidee des UmSoNet, das wollen wir gerne an Euch weitergeben.
Das UmSoNet wird von der renommierten Zeitschrift “Sein” entdeckt.

Ihr bietet ja einiges an! Immer wieder freuen wir uns über eure starken und feinen Angebote. Als Brandenburger Sein-Magazin machen wir gerne auf ganzheitliche, bewusstseinsbildende und nachhaltige Themen aufmerksam. Es gibt inzwischen so viele Ansätze zu einer neuen Kultur und Geisteshaltung und ihr tragt dazu bei. Habt ihr noch freie Kapazitäten? Wer möchte, bekommt einen Veranstaltungs-, Anbieter- oder Adresseintrag. Wir würden uns freuen, euch neu oder wieder dabei zu haben!

Martin High De Prime – Festival der Lebensfreude

Martin High De Prime, Komponist und Pianist, ist seit den Achtziger Jahren in der Jazzszene Deutschlands bekannt und hat mit diversen Projekten (Real Latinos, Afroberlin Soundcheck u.a.) die musikalische Szene regional und international geprägt. Durch die Verlegung seines Wohnsitzes von Berlin in die Uckermark kam er in Kontakt mit der landschaftlichen Schönheit und kulturellen Vielfalt der Region. Schnell stellte er fest, dass es im ganzen Landkreis kaum Möglichkeiten für die Bevölkerung gab, Konzerte von innovativem Jazz und zeitgenössischer Musik zu erleben.

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