Streetview in einem kleinen Dorf in der Uckermark

Wieder sind 15 Windräder im Nachbardorf aufgebaut. Manche behaupten, es geht allein nur darum die Steuergelder für diese Anlagen abzugreifen. Die Anwohner*innen werden enteignet, so wird mit jedem neuen Windpark der Wert ihre Grundstücke reduziert. Zum Trost und als Ausgleichsmaßnahme für die neue Lärmbelästigung der Rotorblätter, bekommt das Dorf eine neue Festwiese. Touristen bleiben aus und fahren lieber dort hin, wo der Horizont noch nicht mit diesen mittelalterlichen Windmühlen überzogen ist. Wie hört das auf, wie wird es weiter gehen? Wer macht das nächste große Geschäft mit einem Windeignungsgebiet?

Wer weiß wie lange es den Kranich noch gibt, der majestätisch über die Felder fliegt?

 

 

 

Juli Zeh – Unterleuten | btb

Willkommen in Unterleuten!

Wer nur einen flüchtigen Blick auf das Dorf in Brandenburg wirft, ist bezaubert von den altertümlichen Namen der Nachbargemeinden, von den schrulligen Originalen, die den Ort nach der Wende prägen, von der unberührten Natur mit den seltenen Vogelarten. Doch hinter den Fassaden der kleinen Häuser brechen alte Streitigkeiten wieder auf. Und obwohl niemand etwas Böses will, geschieht Schreckliches.

Quelle: Juli Zeh – Unterleuten | btb

20.01. Demo in Berlin: Wir haben es satt!

 

Demonstration

Auftakt
Sa., 20. Januar 2018, 11 Uhr
Hauptbahnhof Berlin / Washington-Platz

Demonstration zur 
Int. Agrarministerkonferenz

Abschluss
Brandenburger Tor

Der Agrarindustrie die Stirn bieten!

Vier weitere verschenkte Jahre in der Agrarpolitik? Das können wir uns nicht leisten. Dringender denn je brauchen wir eine bäuerliche, ökologischere Landwirtschaft und gesundes Essen für alle! Doch wer etwas verändern will, legt sich mit der mächtigen Agrarlobby an. Deswegen müssen wir – die kraftvolle, bunte, lautstarke Bewegung auf der Straße – den Konzernen die Stirn bieten und die neue Regierung in die Pflicht nehmen.

Am 20. Januar treffen sich LandwirtschaftsministerInnen aus der ganzen Welt in Berlin. Als Gastgeberin der Agrarministerkonferenz steht die Bundesregierung dann im Licht der Weltöffentlichkeit. Der perfekte Moment für uns! Während sie drinnen über unser Essen und unsere Landwirtschaft entscheiden wollen, schlagen wir draußen Alarm für die globale Agrar- und Ernährungswende und für gerechten Handel!

Quelle: 20.01. Demo in Berlin: Wir haben es satt!

Eure seelenvollen Angebote in Brandenburg

Hallo liebe Redakteur*innen und Unterstützer*innen der Projektidee des UmSoNet, das wollen wir gerne an Euch weitergeben.
Das UmSoNet wird von der renommierten Zeitschrift “Sein” entdeckt.

Ihr bietet ja einiges an! Immer wieder freuen wir uns über eure starken und feinen Angebote. Als Brandenburger Sein-Magazin machen wir gerne auf ganzheitliche, bewusstseinsbildende und nachhaltige Themen aufmerksam. Es gibt inzwischen so viele Ansätze zu einer neuen Kultur und Geisteshaltung und ihr tragt dazu bei. Habt ihr noch freie Kapazitäten? Wer möchte, bekommt einen Veranstaltungs-, Anbieter- oder Adresseintrag. Wir würden uns freuen, euch neu oder wieder dabei zu haben!

Martin High De Prime – Festival der Lebensfreude

Martin High De Prime, Komponist und Pianist, ist seit den Achtziger Jahren in der Jazzszene Deutschlands bekannt und hat mit diversen Projekten (Real Latinos, Afroberlin Soundcheck u.a.) die musikalische Szene regional und international geprägt. Durch die Verlegung seines Wohnsitzes von Berlin in die Uckermark kam er in Kontakt mit der landschaftlichen Schönheit und kulturellen Vielfalt der Region. Schnell stellte er fest, dass es im ganzen Landkreis kaum Möglichkeiten für die Bevölkerung gab, Konzerte von innovativem Jazz und zeitgenössischer Musik zu erleben.

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Moderne Cowboys in der Uckermark

JUST IN TIME – Wer sich in den letzten Jahren gefragt hat, weshalb der Schwerlastverkehr auf unseren Straßen in der Uckermark stark zugenommen hat, erhält hier eine Antwort.

Es ist der ganz normale Wahnsinn, schon seit Wochen fahren die großen 40t-Tankfahrzeuge auf den Dorfstraßen hin und her. Es ist fast so, als wenn eine neue Buslinie eingerichtet wurde.  Wir sind der Sache nachgegangen und haben für Euch eine Erklärung. Einer der Kraftfahrer dieser Monster- Trucks stieg aus seinem Führerhaus und beantwortete freundlich unsere Fragen. Es war einer der Typen, wie wir sie aus den Road Movies kennen, spitze Cowboystiefel, Lederweste und seine schwarzen Haare mit dem griffbereiten Kamm in der Tasche, streng nach hinten gekämmt. Der Trucker erklärte uns, dass er froh darüber sei, dass er jetzt nicht mehr, wie früher in ganz Europa unterwegs sein muss, sondern direkt vor der Haustür seinem Job nachgehen kann. Prima, das sind also die neuen Arbeitsplätze in der Region. Es blieben nur 8 min. bis der Güllecontainer wieder voll gepumpt war und der Saugrüssel der hungrigen orangefarbenen

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