Vor Ort weiter kämpfen! Pestizidfrei Kommune fordern!

Kein Glyphosat und keine Pestizide auf kommunalen Flächen!

Die Wiederzulassung von Glyphosat ist mit der deutschen Entscheidung endgültig und nicht mehr zu revidieren. Jetzt geht es, darum die lokale Politik in die Pflicht zu nehmen, um den Schaden zu begrenzen. Fordere von Deiner Kommune, auf den Einsatz von Glyphosat und Pestiziden im öffentlichen Raum, wie Sport- und Spielplätzen, Wege und Parks, zu verzichten. Bringe dazu über Deinen nahestehenden kommunale Politiker*innen einen Beschlussantrag in die nächste Gemeinderatssitzung ein.

Quelle: BUND

umweltgifte_pestizide_beschlussvorlage

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20.01. Demo in Berlin: Wir haben es satt!

 

Demonstration

Auftakt
Sa., 20. Januar 2018, 11 Uhr
Hauptbahnhof Berlin / Washington-Platz

Demonstration zur 
Int. Agrarministerkonferenz

Abschluss
Brandenburger Tor

Der Agrarindustrie die Stirn bieten!

Vier weitere verschenkte Jahre in der Agrarpolitik? Das können wir uns nicht leisten. Dringender denn je brauchen wir eine bäuerliche, ökologischere Landwirtschaft und gesundes Essen für alle! Doch wer etwas verändern will, legt sich mit der mächtigen Agrarlobby an. Deswegen müssen wir – die kraftvolle, bunte, lautstarke Bewegung auf der Straße – den Konzernen die Stirn bieten und die neue Regierung in die Pflicht nehmen.

Am 20. Januar treffen sich LandwirtschaftsministerInnen aus der ganzen Welt in Berlin. Als Gastgeberin der Agrarministerkonferenz steht die Bundesregierung dann im Licht der Weltöffentlichkeit. Der perfekte Moment für uns! Während sie drinnen über unser Essen und unsere Landwirtschaft entscheiden wollen, schlagen wir draußen Alarm für die globale Agrar- und Ernährungswende und für gerechten Handel!

Quelle: 20.01. Demo in Berlin: Wir haben es satt!

Glyphosat-Verbot – Campact

Kanzlerin Merkel könnte noch schnell das wahrscheinlich krebserregende Glyphosat durchwinken, bevor die Grünen mit am Kabinettstisch sitzen. Schon am Mittwoch geht es in Brüssel um die Zukunft des Ackergiftes.

Stimmt Deutschland nicht mit Nein, landet Glyphosat für zehn weitere Jahre auf unseren Feldern. Dabei ist das Gutachten, mit dem die EU für die Zulassung wirbt, zu großen Teilen von Monsanto abgeschrieben.

Die Jamaika-Parteien könnten die Glyphosat-Zulassung verhindern. Gerade die Grünen müssen Merkel jetzt klarmachen: Eine Jamaika-Koalition gibt es nur mit einem Nein zu Glyphosat. Campact hat deshalb einen Eil-Appell gestartet – ich habe ihn gerade unterzeichnet. Bitte unterschreibe auch Du.

WHO warnt vor Unkrautvernichter von Monsanto & Co. EU entscheidet über Zulassung. Jetzt Appell für Verbot unterzeichnen!

Quelle: Glyphosat-Verbot – Campact

Filmtipp für Nachbarn: “Roundup, der Prozess”

Vielleicht ein Filmempfehlung für Euren Nachbarn, der so gerne seinen Gehweg mit diesem Gift behandelt.Roundup® ist unter diesem und anderen Markennamen das weltweit am meisten gespritzte Pflanzenschutzmittel. Vierzig Jahre nach dessen Markteinführung wurde sein Wirkstoff Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen eingestuft. Vor dem Hintergrund der in der Europäischen Union anstehenden Entscheidung über ein Glyphosat-Verbot geht die Doku dem Skandal auf den Grund.

Quelle: Roundup, der Prozess | Wissenschaft | ARTE

Online vom 17. Oktober bis zum 16. Dezember 2017 in der Arte Mediathek

Gericht stoppt Schweinemastanlage in Haßleben

Hurra! Schwein gehabt..

Die Genehmigung der Mastanlage mit knapp 65.000 Tieren wurde vom Verwaltungsgericht Potsdam aufgehoben.
Wir danken allen Umweltaktivisten und Tierschützer für den ersten Teilerfolg. Ein Dank geht auch an die zahlreichen “Berliner”, die mit Busen in die Uckermark kamen, um vor Ort gegen dieses Vorhaben zu demonstrieren.

Quelle: Gericht stoppt Schweinemastanlage | proplanta.de

 

Bantam!

Liebe Bantamesinnen und Bantamesen!

ABSTIMMEN – Noch 4 Tage bis zum Finale!

Das 2000 m² Projekt möchte den Zukunftspreis gewinnen und ihr könnt dabei helfen.

Stimmt jetzt nochmal JEDEN TAG, gerne auch mit mehren elektronischen Geräten, bis zum 9.10.17 10 Uhr für die Zukunftsstiftung Landwirtschaft mit 2000 m² Weltacker für alle ab.

Momentan sind wir Platz 10 und die nachfolgenden Plätze haben auch nicht viel weniger Stimmen als wir. Wir schaffen es aber nur ins Finale, wenn wir unter den ersten zehn bleiben.

Sollten wir es dann am 9.10.17 ins Finale geschafft haben, könnt ihr einmalig mit eurer E-Mail-Adresse abstimmen. Das Finale startet am 9. Oktober 2017 um 10 Uhr und endet am 11. Oktober 2017 um 23:59:59 Uhr.

Bitte stimmt für uns ab. Vielen Dank für eure Unterstützung.

https://zukunftspreis.psd-bb.de/profile/zukunftsstiftung-landwirtschaft/

Lotta de Carlo und Gesine Schaumann

Unterstützt uns!

Jede Spende ist willkommen.

Die tödliche Infektion – Landleben anders

Die tödliche Infektion

Opa Franz und Liese

Opa Franz war unglücklich. Nicht, dass er einen richtigen Grund gehabt hätte: Er war sein Leben lang fleißig gewesen, hatte mit  seiner lieben Frau gemeinsam drei Kinder groß gezogen, eine Firma gegründet und erfolgreich an seinen Sohn weiter gegeben, hatte ein Haus gebaut und lebte nun dort in Sicherheit und Ruhe. Doch glücklich – nein, glücklich war er nicht. Von Kindesbeinen auf hieß es: Sitz‘ nicht rum, mach‘ Dich nützlich! Ohne Fleiß kein Preis! Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen! Wer rastet, der rostet! Müßiggang ist aller Laster Anfang! Und Franz hatte es beherzigt. Es war ihm zur zweiten Natur geworden, ununterbrochen beschäftigt zu sein. Nun, da er alt und nicht mehr ganz gesund war, hätte er die Früchte seiner Arbeit genießen, sein Leben mit Dingen verbringen können, die er immer schon tun wollte: Reisen vielleicht, Lesen, Filme schauen, Musik hören, mehr Mußezeit mit seiner lieben Oma Liese verbringen… Nun gut, sein handwerklicher Beruf gab ihm die Möglichkeit, allerlei nette Sachen anzufertigen, für die Kinder oder zur eigenen Freude. Und dann war da ja noch der Garten:

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Brunnenwasser durch AOX stark belastet

Hoher AOX Wert im Brunnenwasser durch intensive Landwirtschaft

AOXDas solltet Ihr wissen, wenn Ihr einen Brunnen auf Eurem Grundstück habt und das Wasser nutzt. Wer meint, sein Brunnenwasser hat zwar keine Trinkwasserqualität, aber zur Bewässerung im Gemüsegarten sollte das Wasser gut genug sein, könnte eines Besseren belehrt werden. Aufgrund der intensiven konventionellen Landwirtschaft in der Uckermark gelangen Reste der Pestizide in das Grundwasser.

Wir haben unser Wasser von einem Labor untersuchen lassen und mussten feststellen, das unser Brunnenwasser stark belastet ist.
Kein Trinkwasser ist es, klar, aber das wir es noch nicht einmal zum Gießen im Garten und als Wasser für ein Planschbecken benutzen sollen ist schon erschreckend.

Ergebnisse des VSR – Gewässerschutz e.V. www.vsr-gewaesserschutz.de

Messwerte                   Brunnen mit Carbonitfilter                   Grenzwerte der deutschen Trinkwasserverordnung:

Nitrat                            48,6 mg/l                                                 50mg/l
pH-Wert                       7,7                                                            6,5 bis 9,0
Leitfähigkeit                1210 µS/cm                                              2790 µS/cm
Eisen                             0,51 mg/l                                                  0,2 mg/l
Mangan                        0,11 mg/l                                                  0,05 mg/l
Nitrit           kleiner als 0,1 mg/l                                                    0,5 mg/l
AOX                              0,04 mg/l                                                 wird nicht angegeben
Coliforme Keime          gering belastet                                        nicht nachweisbar
E. Coli                           nicht nachgewiesen                                nicht nachweisbar

Die Bewertung der Wasseranalyse in Prenzlau – Schönwerder des VSR – Gewässerschutz e.V.
“Das Wasser ist wegen der festgestellten Belastungen nicht zum Trinken geeignet. Das Wasser ist nicht zum Befüllen eines Planschbeckens geeignet. Das Wasser ist nicht zum Wäsche waschen geeignet. Das Wasser ist zum Gießen im Garten eingeschränkt geeignet. Wir raten Ihnen Pflanzen, die zum Verzehr bestimmt sind, mit einem anderen Wasser zu gießen.”

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Stoppt den Megastall – gerade in der Uckermark!

In Haßleben in der Uckermark soll eine riesige Schweinemastanlage mit 37.000 Tieren entstehen. Der Holländische Investor van Gennip möchte aus einer alten DDR-Mastanlage wieder eine Fleischfabrik machen. Dagegen wehrt sich die Bürgerinitiative “kontra Industrieschwein Haßleben” seit 13 Jahren erfolgreich. Einmal hatte der Investor sein Vorhaben mit zunächst 87.000 Schweinen bereits stoppen müssen. Gegen das derzeitige Vorhaben liegt eine Klage der Bürgerinitiative vor Gericht vor. Damit Umweltverbände und Bürgerinitiative weitere Schritte auch finanziell durchhalten können, sind sie auf Unterstützung angewiesen.

Bitte unterstützt den Widerstand gegen Haßleben mit einer Spende

Schweine gelten als intelligent und sind fühlende Wesen. In der modernen Massentierhaltung führen sie ein trauriges Dasein. Weil die bestehenden Haltungsbedingungen ihnen wesentliche Lebensbedürfnisse vorenthalten, verstoßen diese seit langem gegen geltende Tierschutznorm. Ein Rechtsgutachten im Auftrag von Greenpeace und ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu den Kastenständen haben dies jüngst noch einmal bekräftigt. Doch die Mühlen des Gesetzes mahlen langsam. Damit sich für das Leben der Schweine tatsächlich etwas ändert, braucht es politischen Druck: In Brandenburg kämpft das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg deshalb auf zwei Wegen gegen die traurigen Lebensumstände der Schweine:

Mit dem erfolgreichen Volksbegehren gegen Massentierhaltung hat das Bündnis einen Landestierschutzplan erwirkt. Mit diesem soll auch für die Schweinehaltung ein konkreter Maßnahmenplan erarbeitet werden, um z.B. das sogenannte Kupierverbot endlich durchzusetzen.

Mit der Kampagne “Stoppt den Megastall!” geht das Aktionsbündnis zusammen mit Umweltverbänden und Bürgerinitiativen juristisch direkt gegen die Genehmigung von Mastanlagen vor. Damit versuchen die Aktiven vor allem den Neubau oder eine Erweiterung zu verhindern.

Moderne Cowboys in der Uckermark

JUST IN TIME – Wer sich in den letzten Jahren gefragt hat, weshalb der Schwerlastverkehr auf unseren Straßen in der Uckermark stark zugenommen hat, erhält hier eine Antwort.

Es ist der ganz normale Wahnsinn, schon seit Wochen fahren die großen 40t-Tankfahrzeuge auf den Dorfstraßen hin und her. Es ist fast so, als wenn eine neue Buslinie eingerichtet wurde.  Wir sind der Sache nachgegangen und haben für Euch eine Erklärung. Einer der Kraftfahrer dieser Monster- Trucks stieg aus seinem Führerhaus und beantwortete freundlich unsere Fragen. Es war einer der Typen, wie wir sie aus den Road Movies kennen, spitze Cowboystiefel, Lederweste und seine schwarzen Haare mit dem griffbereiten Kamm in der Tasche, streng nach hinten gekämmt. Der Trucker erklärte uns, dass er froh darüber sei, dass er jetzt nicht mehr, wie früher in ganz Europa unterwegs sein muss, sondern direkt vor der Haustür seinem Job nachgehen kann. Prima, das sind also die neuen Arbeitsplätze in der Region. Es blieben nur 8 min. bis der Güllecontainer wieder voll gepumpt war und der Saugrüssel der hungrigen orangefarbenen

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