Konsumverhalten – Kein Ende mit dem Plastikmüll?

 

Seit Jahrzehnten produzieren wir zu viel Plastikmüll – mit gravierenden Folgen für die Umwelt. Aber trotz aller Warnungen und Appelle haben wir unser Verhalten kaum geändert. Sind die Grenzen der

Quelle: Konsumverhalten – Kein Ende mit dem Plastikmüll?

Google als weiterer Seiteneinsteiger in unseren Schulen

Viele Eltern klagen über den Bildungsnotstand in unseren Schulen. Um dem Lehrermangel entgegen zu wirken, werden seit jüngster Zeit die sogenannten “Seiteneinsteiger” in den Schuldienst gestellt. Die Mindestanforderungen sind dabei recht fragwürdig und von der ordentlich ausgebildeten Lehrerschaft umstritten. Oft genügt schon ein abgebrochenes Mathematikstudium und Erfahrungen im Nachhilfeunterricht. Da werden Kulturmanager*innen auf Grundschulschüler losgelassen. Um das Schulfach Sport abzudecken, reicht die gute Absicht eine Übungsleiterlizenz anzustreben. Es gleicht einem Tierversuch und zeigt die Hilflosigkeit der Verantwortlichen.

Microsoft hat sich in den Klassenzimmern ja bereits über viele Jahre etabliert mit seinem teuren Office-Programmen, nun folgt Google als nächster Quereinsteiger. Die Schlagwörter: Digitalisierung und Fachkräftemangel sind die Eintrittskarte für das Klassenzimmer und Google. Es sollen Grundschüler mit 8 Jahren einen Mini-Computer programmieren lernen. Die ersten 2500 Einplatinen-Computer werden an 100 Schulen in Mecklenburg-Vorpommern kostenlos bereitgestellt. Später sind Lizenzkosten für die Programme zu erwarten, die dann wohl von den Eltern getragen werden müssen.

Viele Lehrer sind heute schon mit der sachgerechten Bedienung von Smartboards überfordert, wie sollen diese Lehrer den Kindern das Programmieren beibringen? Wird es dann im zukünftigen Unterricht so sein, dass die Schüler dem Minicomputer das rhythmische blinken der Leuchtdioden beibringen und das Teil dann die wenigen Schritte im Sportunterricht zählen? In den Pausen wird natürlich mit dem modernden Smartphone gespielt und zu Hause geht es dann endlich an die Konsole oder an den Spiele-PC. Super! Das ganze Vorhaben wird staatlich gefördert und Google hebelt so den Lehrplan aus und erzieht seine nächsten Datenproduzent*innen und Datenkonsument*innen.

 

Angermünder Elle 2017

„Angermünder Elle 2017″

Auslobung des Preises für besondere Beiträge zur Entwicklung einer gewaltfreien, toleranten und weltoffenen Stadt Angermünde

Das Angermünder Bürgerbündnis für eine gewaltfreie, tolerante und weltoffene Stadt will Einzelpersonen und Gruppen würdigen und vorstellen, die in besonderer Weise dazu beigetragen haben, eine gewaltfreie, tolerante und weltoffene Stadt zu entwickeln.

Das Bürgerbündnis will Menschen ehren, unabhängig von weltanschaulichen, ideologischen, religiösen oder parteipolitischen Kriterien und unabhängig von ihrer sozialen und nationalen Zugehörigkeit.

Die „Angermünder Elle” symbolisiert Gerechtigkeit und Gleichheit. Sie setzt das Maß für Bürgersinn und Engagement, für Werte wie Gewaltfreiheit, Toleranz und Weltoffenheit. Die Schirmherrschaft über die „Angermünder Elle” haben der Präsident des Verfassungsgerichts des Landes Brandenburg, Herr Jes Möller, und der Bürgermeister von Angermünde, Herr Frederik Bewer, übernommen.

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Martin High De Prime – Festival der Lebensfreude

Martin High De Prime, Komponist und Pianist, ist seit den Achtziger Jahren in der Jazzszene Deutschlands bekannt und hat mit diversen Projekten (Real Latinos, Afroberlin Soundcheck u.a.) die musikalische Szene regional und international geprägt. Durch die Verlegung seines Wohnsitzes von Berlin in die Uckermark kam er in Kontakt mit der landschaftlichen Schönheit und kulturellen Vielfalt der Region. Schnell stellte er fest, dass es im ganzen Landkreis kaum Möglichkeiten für die Bevölkerung gab, Konzerte von innovativem Jazz und zeitgenössischer Musik zu erleben.

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Mahnwache auf dem Marktplatz in Brüssow

mahnwacheMahnwache der Rechten auf dem Marktplatz in Brüssow

Stell’ dir vor, es macht jemand eine Mahnwache und keine geht hin!

So muss es wohl gewesen sein. Obwohl diese Demonstration von der Stadtverordnetenversammlung abgelehnt wurde, präsentierte sich eine rechtsradikale PR-Gruppe in Brüssow. Sie rollte ein Transparent aus und schwenkte die Fahnen, die keiner mehr hier sehen möchte. Fünf Männer mit kahlgeschorenen Köpfen standen am Donnerstag um 15:00h eine Stunde lang mit grimmigen Gesichtern auf dem Marktplatz in Brüssow. Diese Vertreter von der noch nicht verbotenen Partei fanden keine Resonanz bei der ansässigen Bevölkerung. Einige Einwohner beobachteten aus sicherer Entfernung diese zweifelhafte “Performance”. Die Polizei fragte vorsorglich die zufällig vorbei- gekommenden Passanten, ob es sich hier um eine Gegenveranstaltung handele. Die Frage war wohl genauso abstrus wie die Mahnwache der Fahnenträger. Exakt nach einer Stunde rollte das rechte Promo-Team ihr dröges Propagandamaterial wieder ein und schon waren die brauen Flecken auf dem bunten Brüssower Marktplatz verschwunden.

Gelungene Integration mit Musik und Tanz

 

Kultur pur! Das von dem Bunten Bündnis veranstaltete zweite Willkommensfest in der 5-Sterne Cantine stand für gelungene Integration. Gleich drei Musikgruppen spielten ganz ohne Gage und animierten zu Tanz und Fröhlichkeit. Bevor die Gruppen ihr wirklich wunderbares Programm spielten, wurden die Instrumente – vornehmlich Trommeln und andere Rhythmusinstrumente – allen Gästen zur Verfügung gestellt und von diesen genutzt. Großeltern, Eltern und Kinder – alle Generationen waren vertreten. Integration und Toleranz, wo soll es einfacher gehen als bei Tanz und Musik? Der große Veranstaltungsraum verwandelte sich in ein Kulturzentrum, Kontakte wurden geknüpft, Informationen ausgetauscht. Ein gelungenes Fest, bei dem Integration gelebt wurde.

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