Gericht stoppt Schweinemastanlage in Haßleben

Hurra! Schwein gehabt..

Die Genehmigung der Mastanlage mit knapp 65.000 Tieren wurde vom Verwaltungsgericht Potsdam aufgehoben.
Wir danken allen Umweltaktivisten und Tierschützer für den ersten Teilerfolg. Ein Dank geht auch an die zahlreichen “Berliner”, die mit Busen in die Uckermark kamen, um vor Ort gegen dieses Vorhaben zu demonstrieren.

Quelle: Gericht stoppt Schweinemastanlage | proplanta.de

 

Stoppt den Megastall – gerade in der Uckermark!

In Haßleben in der Uckermark soll eine riesige Schweinemastanlage mit 37.000 Tieren entstehen. Der Holländische Investor van Gennip möchte aus einer alten DDR-Mastanlage wieder eine Fleischfabrik machen. Dagegen wehrt sich die Bürgerinitiative “kontra Industrieschwein Haßleben” seit 13 Jahren erfolgreich. Einmal hatte der Investor sein Vorhaben mit zunächst 87.000 Schweinen bereits stoppen müssen. Gegen das derzeitige Vorhaben liegt eine Klage der Bürgerinitiative vor Gericht vor. Damit Umweltverbände und Bürgerinitiative weitere Schritte auch finanziell durchhalten können, sind sie auf Unterstützung angewiesen.

Bitte unterstützt den Widerstand gegen Haßleben mit einer Spende

Schweine gelten als intelligent und sind fühlende Wesen. In der modernen Massentierhaltung führen sie ein trauriges Dasein. Weil die bestehenden Haltungsbedingungen ihnen wesentliche Lebensbedürfnisse vorenthalten, verstoßen diese seit langem gegen geltende Tierschutznorm. Ein Rechtsgutachten im Auftrag von Greenpeace und ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu den Kastenständen haben dies jüngst noch einmal bekräftigt. Doch die Mühlen des Gesetzes mahlen langsam. Damit sich für das Leben der Schweine tatsächlich etwas ändert, braucht es politischen Druck: In Brandenburg kämpft das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg deshalb auf zwei Wegen gegen die traurigen Lebensumstände der Schweine:

Mit dem erfolgreichen Volksbegehren gegen Massentierhaltung hat das Bündnis einen Landestierschutzplan erwirkt. Mit diesem soll auch für die Schweinehaltung ein konkreter Maßnahmenplan erarbeitet werden, um z.B. das sogenannte Kupierverbot endlich durchzusetzen.

Mit der Kampagne “Stoppt den Megastall!” geht das Aktionsbündnis zusammen mit Umweltverbänden und Bürgerinitiativen juristisch direkt gegen die Genehmigung von Mastanlagen vor. Damit versuchen die Aktiven vor allem den Neubau oder eine Erweiterung zu verhindern.