Nitrat-Urteil gegen Deutschland – Zu viel Gülle auf den Feldern

Wegen Verstoß gegen die EU-Nitratrichtlinie hat der Europäische Gerichtshof jetzt Deutschland verurteilt. Milliarden-Strafen drohen. mehr …
..> https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuelles/aktuelle-beitraege

Ja sowas, der Bauernverband ignoriert über Jahrzehnte alle Hinweise und nun muß Deutschland, also wir alle, dafür die Strafe zahlen.
.. Statt Einzulenken, drohen sie deutschlandweit gegen alle Urteile vorzugehen, die sie stören, wie das Urteil, dass die Tierschützer frei-spricht, die in Betriebe eindringen, die gegen Recht verstoßen und gegen die die Behörden mangels an Personal und schlechter Kooperation mit Fach-Instituten und wegen persönlichen Bedrohungen nicht vorgehen wollen oder können.

Den Medien ist dies auch nicht so wichtig, dass sie (mal eine Zeit lang) massiv gegen diese Mißstände ins Feld ziehen. So, dass man nicht darüber hinweg sehen kann, wie beim Thema Auto, das ja omnipräsent ist.

Trotzdem viel für uns alle von einer drastischen Veränderung ‘unserer’ Landwirtschaft abhängt, denn davon sind auch die Gewässer, unser Trinkwasser, die Boden-Qualität (auch für spätere Generationen) und auch heut schon Mikroorganismen, Kleinst-Lebewesen und alle nachfolgenden Tiere, Insekten, Vögel,.. (und auch auf dem Wege jetzt schon die Pflanzen) und also schon jetzt und zunehmend ‘wir’ alle betroffen.
.. Auch wenn ‘natürliche Prozesse’ sich meist langsam verändern, können sie das manchmal auch sprunghaft; ‘Unwetter’, Erdrutsche, Wegspülen von wertvoller Erde, ‘umkippen’ von Seen, so dass sie stinken wie Jauche, zum Baden nicht mehr taugen,.. weil der Anteil gesundheit-schädlicher Mikroorganismen zugenommen hat,..

Szenarien, die auch Du Dir nicht gern vorstellen magst, jedenfalls nicht in Deiner Gemeinde,..
.. Aber der “Bauernverband” wettert gegen “so einen Quatsch” und behauptet, dass sie “das schon immer so gemacht haben”.
..> https://www.zeit.de/arbeit/2018-06/tierquaelerei-betriebe-missstaende-wirtschaftsstrafrecht-interview/komplettansicht

Damit lügen sie sich was vor und lügen ‘uns’ an, denn in dem Maße war das nie so und die Chemie-Industrie und deren Dünger gibt es auch nicht ‘schon immer’.

Ja, wenn die Natur schneller reagieren würde, würden wir schneller bemerken, wenn wir etwas falsch machen, aber so ist sie nunmal; liebevoll sanft und lässt uns einige Zeit der Besinnung. Wir sollten diese nutzen, um einzulenken aber nicht ausnutzen.
So hoffe ich auf baldige Einsicht und möchte auch die Alternativen hinweisen, also was Bauern (und ‘wir’) heut schon tun können.

Alternativen sind die “Biologische Landwirtschaft” und die Organisation von “Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaften” und “Solidarischer Landwirtschaft”, um den Absatz (und die Finanzierung der gesunden und umweltfreundlichen Landwirtschaft und entsprechender Landwirte) zu sichern.
.. Die Um-Orientierung der Konsumenten auf “Tierkadaver-Ersatz-Produkte” aus Weizen, Lupine und anderen Pflanzen, die beim direkten Verzehr in geringerer Menge produziert werden müssen, sind ebenfalls ein Segen für alle folgenden Generationen, und viele Tiere und Pflanzen, schon heute.

Weitere Ideen, Tipps + Partner gibt’s auch auf den Seiten “ImWandel.net” oder “2000m2.eu” oder “solidarische-landwirtschaft.org” oder “bio-berlin-brandenburg.de”.
..> http://imwandel.net/
..> https://2000m2.eu
..> https://solidarische-landwirtschaft.org
..> http://www.bio-berlin-brandenburg.de/

Uns allen eine gesunde und umweltfreundliche Landwirtschaft, die auch folgenden Generationen ein gutes Leben ermöglicht, und bald schon mehr schmackhafte Bio-Produkte.

Mit besonders Enkel-freundlichen Grüßen
Roy Rempt

P.S: Original Herkunft der Information für die Klage:
https://ec.europa.eu/germany/news/nitratbelastung-gew%C3%A4ssern-eu-kommission-verklagt-deutschland_de

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Radeln gegen Riesenställe in der Uckermark am 1. Juli – Stoppt den Megastall

Am Sonntag den 1. Juli 2018 bietet der BUND Brandenburg im Rahmen der Kampagne “Stoppt den Megastall!” eine naturkundliche Fahrradtour in der Uckermark an. In der wunderschönen Naturlandschaft in der Uckermark führt die Tour an den Standorten der geplanten Legehennenanlagen Große Sperrenwalde (39.900 Tierplätze) und Zollchow (Erweiterung auf bis zu 80.000 Tierplätze) und an der umstritten geplanten Schweinemastanlage in Haßleben (37.000 Schweine) entlang.

Quelle: Radeln gegen Riesenställe in der Uckermark am 1. Juli – Stoppt den Megastall

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Wie erkläre ich das UmSoNet meinen Kindern?

Jetzt haben wir endlich die Lösung! Hier eines der netten Erklär-Videos für den Versuch unsere Plattform jemanden zu erklären. Wie funktioniert das UmSoNet in knapp zweieinhalb Minuten anschaulich dargestellt. Der Sprecher heißt Hans und ist angeblich mit eLisa, unserer neuen Kollegin im Team verwandt. Namen und Personen sind frei erfunden und haben keinen Bezug zu unseren Mitgliedern. Die Szenen wurden nachgestellt. Wir danken dem Team der Simplesshow GmbH in Berlin für die Unterstützung. Die Produktionskosten belaufen sich auf 21 Coins und zwei Tassen Kaffee.

Watt isn an umsonet from UmSoNet on Vimeo.

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eLisa ist geboren, eine virtuelle Assistentin beantwortet Fragen!

Gestatten? Ich bin eLisa Eure neue virtuelle Assistentin, ich werde in Zukunft das virtuelle UmSoNet Team unterstützen. Ich bin noch in einer Trainingsphase, kann aber jetzt schon ein paar Deiner Fragen beantworten. Ich bin eine Maschina, eine virtuelle Assistentin, die mit künstlicher Intelligenz ausgestattet ist. Mir ist es damit möglich, selbständig neue Dinge kontinuierlich dazu zu lernen. Probiere einen Smalltalk mit mir aus und starte gleich einen Dialog. Auf Telegram kannst Du mich unter meinem Namen eLisa auch in der UmSoNet Gruppe finden.

Have a lot of fun..

 

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3. Festival für Musik oder Lebensfreude

Das 3. Festival für Musik oder Lebensfreude beginnt mit dem Sonnenwendfest in den Lichtwerkstätten Mahlendorf; mit Kräuterexkursion und Meditation beim Lagerfeuer gibt es die musikalische Richtung vor: naturverbunden verwurzelt. Am 1. Juliwochenende wird die Burgruine Gerswalde in ein afrikanisches Nomadencamp mit viel Tam Tam verwandelt: Hier kann jung und alt mit den Musikern gemeinsam trommeln erleben und Erfahrungen fürs Leben mitnehmen. Im August und September bei den Hoffesten in der Hanffaserfabrik und im Heilehaus Hardenbeck sowie beim Wasserburgkonzert mit dem großartigen Afroberlin High Orchestra entfaltet der Lebensfreude-Sommer seine ganze Schönheit. Vormerken, weitersagen, zusammen feiern!

Das Festival für Musik & Lebensfreude ist aus dem Jazzfest Uckermark hervorgegangen. Es wird getragen von einer Gruppe kuturhungriger Menschen aus der Region und dem Engagement der Musiker. Für hohe Qualität tanzbarer außergewöhnlicher Musik sorgt das Gespür des Maestros Martin High De Prime.

FESTIVAL TEAM:
Veranstalter: Martin High De Prime
m.highdeprime@gmail.com | 0177 / 275 86 72
Web: Micha Trieba | micha@triebawerker.de
Flyermotiv: Ernesto Lucas | otsenr3lucas@gmail.com
Flyergestaltung: antenne@springborn.net

Alle Termine werden ca. 10 Tage vor der Veranstaltung auf Telegram, Twitter und dem UmSoNet gepostet. Für Eure Pinnwand gibt es hier den Flyer zum Herunterladen.

Lebensfreude2018_Flyer

PDF-Flyer herunter laden

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Unserem Wasser geht es dreckig, BUND-Aktion

Unserem Wasser geht es dreckig. Giftiges Nitrat, Pestizide, Schadstoffe und Mikroplastik: Das hat im Wasser nichts zu suchen! Bundesumweltministerin Schulze muss unser Wasser besser schützen. Jetzt Protest abschicken!

Quelle: Unserem Wasser geht es dreckig | BUND-Aktion

Letztes Jahr haben wir in einem Dorf in der Uckermark das Brunnenwasser analysieren lassen. Das Ergebnis war erschreckend, das Wasser ist durch AOX stark belastet. Hier der Beitrag https://www.uckermark-social-network.org/brunnenwasser-in-der-uckermark-durch-aox-stark-belastet/

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Der kleine Ratgeber, jetzt Baumscheiben freilegen

Go with the flow..

Jetzt ist genau die richtige Zeit um die Baumscheiben von jungen Obstbäumen freizulegen. Die Grasnarbe ist noch leicht zu entfernen, da die Wurzeln sich noch leicht abschälen lassen. Was gibt es eigentlich Schöneres, als auf der grünen Streuobstwiese unter einem blühenden Apfelbaum diese Arbeit durchzuführen?

Die Baumscheiben werden in einem Durchmesser von ca. 1 Meter um den Stamm angelegt. So wird vermieden, dass Beikräuter und Gräser den jungen Bäumen das Wasser und die Nährstoffe streitig machen. Es ist zu empfehlen, die Baumscheibe ca. 8 Jahre frei zu halten. Der Baum wird so besser versorgt und ist damit widerstandsfähiger. Fehlt es an einer Baumscheibe, bilden sich die Wurzel des jungen Baumes nicht in die Tiefe, sondern konkurrieren an der Oberfläche mit den Gräserwurzeln. Solange die Bienen noch ihren Job erledigen, ist dann auch ein besseren Ernteergebnis zu erwarten.

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Mein Landleben & anderes (14)

Wie man Buddha zum Lachen bringt

Wer kennt das nicht: Plan A ist gescheitert, Plan B hatte Fehler, und schwupps ist man bei Plan C!? Zugegeben, nicht jeder Mensch ist dazu in der Lage. Hört man sich um, scheinen viele nicht mal einen ersten Plan für das eigene Leben zu haben. Jedenfalls macht es im Alltag den Eindruck, wenn sie ihr Lamento ausschütten wie altes Spülwasser. Aber dann gibt es da noch die Anderen. Einer von ihnen ist mein junger Freund Rudi.

Rudi ist inzwischen bei Plan S angelangt. Er ist der geborene Planer. Und irgendwie ist er auch ein Tierversteher. Mit diesen beiden Begabungen hat er sein erwachsenes Leben in die Hand genommen und konsequent mit A begonnen. Mit seinem ersten Projekt wollte er den Ameisenbär wieder in unserer Gegend ansiedeln. Dass es den in der Region gegeben haben muss, ist angesichts der Schäden und Belästigungen durch Ameisen nur logisch. Also hatte er schnell Kooperationspartner und Unterstützer an seiner Seite: Die Forstwirtschaft war begeistert, der Touristikverein witterte eine Chance, die Stadt wollte ihr Wappen ändern. Die umliegenden Ganztagsschulen gründeten schon mal vorab Wald-AGs, in denen Rudi ehrenamtlich Vorträge über den Ameisenbär hielt. Der Zoo wollte Rudi eine Halbtagsstelle als Ranger einrichten. Der Naturschutz dachte sich, dass der Ameisenbär nach der Rückkehr des Wolfes auch gut in die Landschaft passen würde – und dass ein Bär schließlich ein Bär wäre. Gescheitert ist dann alles am Zoll. Tja, jeder hat seine Aufgabe und Visionen, also auch der Zoll.

Den Kopf hat Rudi aber deswegen nicht hängen lassen. Vielleicht gab es für ihn schon lange den Plan B. Es war das Domestizieren der Beutelmeise. Er wollte sie für die Jagd auf Nacktschnecken abrichten. Damit hatte er natürlich auf dem Land den überreizten Nerv einer riesigen Klientel getroffen. Und im wahrsten Sinne flugs alle Kleingartenbesitzer und einen Großteil der ländlichen Bevölkerung hinter sich. Die erzwungen nach dem ersten Zeitungsartikel über Rudis Vorhaben mittels Petitionen eine Unterstützung durch die Regionalpolitiker. So bekam Rudi das Gelände einer ehemaligen LPG zum symbolischen Ein-Euro-Preis verkauft, wo er riesige Volieren errichten ließ. Anschließend musste natürlich auch ein Sichtschutz her, dass er ungestört von Presse, Schaulustigen und vor allem Investoren mit den Beutelmeisen trainieren konnte. Dann wurde es lange still um den Fortgang seines Projekts. Aus dieser Zeit rühren auch die Anfänge unserer Freundschaft. Kurze Zeit vorher hatten wir uns flüchtig auf einer Kontakt-Messe kennengelernt. Jetzt bat er mich, ihn bei der Erziehung der Beutelmeisen zu unterstützen. Nein, es war keine große Aufgabe, die er mir antrug. Ich musste lediglich die in handelsüblichen und sogenannten Maurertuppen angelieferten Nacktschnecken aus der Umgebung entgegennehmen und katalogisieren. Rudi hatte sich in den Kopf gesetzt, für jede Sorte lokaler Nacktschnecken die passenden Beutelmeisen-Charaktere herauszufinden. Um seinen Kunden eine Garantie geben zu können. Dazu braucht man eine Systematik und eine gut dokumentierte Forschung, welche einer Universität würdig ist. Wie gesagt, Rudi ist ein kluger Kopf. Was er nicht bedacht hatte, war die Größe der Schnecken. Nach einer Woche harten Trainings kam er zu mir ins Büro und meinte zerknirscht: „Die Meisen haben zu kleine Beutel, da passt nicht mal eine Schnecke rein.“

Aber Rudi fing sich wieder. Wir ließen alle Vögel frei und kurzzeitig gab es eine Beutelmeisen-Plage in der Region, die aber nur die Besitzer von großen Sonnenblumenfeldern störte. Plan C war ein Chinchilla-Circus, mit dem Rudi in Island gastierte. Die Isländer waren hin und weg von dieser Sensation, seine Tour wurde von staatlicher Seite gefördert und er bekam auch einen landestypischen Orden für seine Verdienste. Das alles ereignete sich in der ersten Woche seines Gastspiels auf der Insel. Denn schon kurz nach diesem umjubelten Auftakt begannen die Chinchillas mangels geeigneter Nahrung die Manege zu zerlegen. So gelangten sie in die freie Wildbahn und waren nicht mehr gesehen. Schließlich sind sie nachtaktiv.

Inzwischen arbeitet Rudi – nach vielen anderen Unternehmungen und wie schon erwähnt – an Plan S. Als Planer, der vollständig von seiner Aufgabe durchdrungen ist, hält er sich tatsächlich bei seinen Projekten an das Alphabet. Aktuell: die Schafstelze. Ach, ich beneide diese jungen Menschen wie Rudi. Sie haben immer eine zündende Idee, sind auf der Höhe der Zeit und wirken für die Gemeinschaft. In unserer Region gibt es viele Schafhalter und also auch noch mehr Schafe. Außerdem ein allmählich erwachendes Bewusstsein für ökologisch-natürliches Bauen. Schafwolle ist ein hervorragender Dämmstoff. Also hat er einige Schwärme von Schafstelzen dazu abgerichtet, Schafwolle in großen Mengen einzusammeln. Anschließend liefern sie ihren Ertrag in einer nahe gelegenen Dämmstoff-Fabrik ab. Damit sparen Schafhalter die Kosten für den Schafscherer, Touristen werden nicht mehr von rumfliegenden Wollflusen belästigt und die Schafe sind glücklich über die tägliche Massage. Nur ein kleines Problem ist inzwischen aufgetreten. Einige Schafstelzen wurden ertappt, als sie Wolle für eigene Nester abzweigten. Diese hatten schon Größen erreicht, als wollten Kraniche darin brüten. Aber auch dafür wird Rudi eine Lösung finden.

Also: Wie bringst du Buddha zum Lachen? Genau: Du machst einen Plan und erzählst ihm davon. Wenn du aber einen Lachanfall erleben willst, hältst du – egal, was passiert – einfach ganz fest an deinem Plan. Willst du aber mit ihm lachen, dann mach Pläne und überlass dich dem Leben.

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